

Wie streiche ich einen Carport?
- 1. Schritt für Schritt einen Carport selbst streichen – praktische Anleitung
- 1.1. Schritt 1: Wählen Sie die richtige Farbe oder Imprägnierung
- 1.2. Schritt 2:
- 1.3. Schritt 3: Bereiten Sie die Werkzeuge vor und sichern Sie die Umgebung.
- 1.4. Schritt 4: Streichen Sie unter den richtigen Wetterbedingungen
- 1.5. Schritt 5: Carport streichen Schritt für Schritt – Technik und Ablauf.
- 1.5.1. Für Carports aus Holz:
- 1.5.2. Für Carports aus Metall:
- 1.6. Schritt 6: Prüfen Sie das Ergebnis und pflegen Sie es
- 2. BHB-Angebot – wenn Ihr Carport etwas mehr braucht
Sowohl Holz- als auch Metallcarports müssen mit der Zeit aufgefrischt werden. Die Lackierung eines Carports, ob aus Holz oder Metall, ist eine Investition in Haltbarkeit und Ästhetik. Er ist ein wirksamer Schutz gegen die Elemente. Regen, Schnee, Sonne oder Feuchtigkeit können eine Konstruktion langsam zersetzen – die richtige Farbe und Anstrichtechnik verlängert ihre Lebensdauer erheblich.
In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erfahren Sie:
- wie Sie die zu streichende Oberfläche vorbereiten,
- wie Sie die richtige Farbe für Holz und Metall auswählen,
- wie man einen Anstrich technisch ausführt, damit er viele Jahre lang hält.

Schritt für Schritt einen Carport selbst streichen – praktische Anleitung
Für das Streichen eines Carports braucht man weder eine spezielle Ausrüstung noch eine technische Ausbildung – alles, was man braucht, ist eine gute Organisation, die richtige Wahl der Farben und die Beachtung einiger wichtiger Grundsätze.
Schritt 1: Wählen Sie die richtige Farbe oder Imprägnierung
Womit sollten Sie Ihren Carport streichen, damit er jahrelang hält?
Überlegen Sie vor dem Anstrich, womit Sie Ihren Carport streichen sollten, um eine maximale Haltbarkeit und Ästhetik zu gewährleisten. Die Wahl des Präparats sollte sich nach dem Material (Holz oder Metall), der Art des Anstrichs (deckend oder halbtransparent) und den Witterungsbedingungen richten, unter denen der Carport genutzt wird.
Für Holz:
- Schutzimprägnierung – dies ist ein absolutes Muss, wenn Sie eine lange Lebensdauer wünschen. Ein solches Mittel dringt tief in das Holz ein und schützt es vor Bläue, Pilzen, Schimmel, Insekten und eindringender Feuchtigkeit. Ein Holzschuppen-Imprägniermittel ist besonders geeignet, wenn die Konstruktion in der Nähe von Pflanzen, im Schatten oder in einer feuchten Umgebung steht.
- Acryl- oder Alkydfarben – ideal, wenn Sie eine volle Deckkraft und einen stärkeren Farbeffekt erzielen wollen. Acrylfarben sind flexibel, umweltfreundlich und schnelltrocknend, während sich Alkydfarben durch eine höhere Beständigkeit gegen mechanische Beschädigungen und Feuchtigkeit auszeichnen. Diese Lösung ist besonders für Carports zu empfehlen, die häufig mit Wasser in Berührung kommen (z. B. von Dachrinnen oder Vordächern).
- lasura (Beize) – ist ein halbtransparentes Mittel, das nicht nur schützt, sondern auch die natürliche Maserung des Holzes freilegt. Dank seines UV-Filtergehalts schützt es die Farbe vor dem Ausbleichen. Lasuren sind eine gute Wahl, wenn Sie einen natürlichen Effekt und gleichzeitig einen dauerhaften Schutz wünschen.
Frage: Muss ein Carport behandelt werden? Ja – jeder Carport aus Holz muss imprägniert werden, auch wenn Sie später einen deckenden Anstrich verwenden wollen. Die Imprägnierung ist die Grundlage für den Schutz – ohne sie nutzt sich jede Außenbeschichtung schneller ab.
Für Metall:
- Korrosionsschutzfarbe (z. B. mit Rostschutzmittel) – obligatorisch als erste Schicht. Sie schützt Stahl oder Bleche vor Oxidation, Feuchtigkeit und Salz (z. B. im Winter). Ihr Zweck ist es, eine Beschichtung zu schaffen, die das Metall gegen die Elemente isoliert. Wenn Sie vorhaben, eine Metallgarage zu streichen, sollten Sie mit dieser Schicht beginnen.
- Emaille für Metall – dies ist die letzte Schicht, die Glanz, Farbe und eine zusätzliche Schutzschicht bietet. Emaillierungen können matt, seidenmatt oder glänzend sein und halten bei richtiger Anwendung bis zu 7-10 Jahre, ohne dass sie erneuert werden müssen.
Schritt 2:
Bevor Sie entscheiden, ob ein komplettes Abschleifen erforderlich ist, sollten Sie überlegen, ob es möglich ist, den Schuppen ohne Abschleifen zu streichen – in einigen Fällen reicht ein einfaches Entfetten und eine Grundierung aus.
Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Streichen einer schmutzigen, beschädigten oder feuchten Oberfläche eine Katastrophe zur Folge haben kann. Selbst die beste Farbe oder Imprägnierung wird nicht lange halten, wenn sie auf eine unvorbereitete Oberfläche aufgetragen wird. Bevor Sie also zum Pinsel greifen, sollten Sie die gesamte Konstruktion sorgfältig untersuchen.
Im Falle eines Carports aus Holz:
- Befreien Sie die Oberfläche von Staub, Laub, Spinnweben, Flechten und Moos – am besten mit einer weichen Bürste oder einem Hochdruckreiniger.
- Prüfen Sie auf Anzeichen von Fäulnis, Schimmel, Bläue oder Insektenbefall. Tragen Sie gegebenenfalls ein spezielles Fungizid auf.
- Wenn das Holz rau oder rissig ist, schleifen Sie es mit Schleifpapier (Körnung 100-150) ab – dadurch wird die Haftung der nachfolgenden Anstriche verbessert.
Bei einem Carport oder einer Garage aus Metall:
- Prüfen Sie alle Oberflächen sorgfältig – insbesondere die Ecken und Fugen, wo sich am ehesten Feuchtigkeit ansammelt.
- Wenn Sie Korrosionsausbrüche feststellen, entfernen Sie diese mechanisch – mit Schleifpapier, einer Drahtbürste oder einer Schleifmaschine.
- Entfetten Sie dann die gesamte Oberfläche mit Extraktionsbenzin oder einem speziellen Metallreiniger.
BHB-Expertenmeinung:
Der häufigste Fehler ist das Überstreichen einer scheinbar sauberen Oberfläche. Staub, Feuchtigkeit oder mikroskopisch kleine Verschmutzungen können das Ergebnis völlig ruinieren.
Schritt 3: Bereiten Sie die Werkzeuge vor und sichern Sie die Umgebung.
Ein gut vorbereiteter Arbeitsbereich ist die halbe Miete. Achten Sie auf Komfort, Sicherheit und Ästhetik – nicht nur des Carports, sondern auch seiner Umgebung. Mit dem richtigen Werkzeug und der richtigen Organisation des Raums vermeiden Sie Stress, Unordnung und unnötige Reparaturen.
Hier ist eine Liste von Dingen, die Sie zur Hand haben sollten:
- Pinsel und Rollen – Pinsel mit Naturborsten für Lasuren und Farben auf Ölbasis, Synthetikpinsel für Farben auf Wasserbasis. Rollen eignen sich gut für große, glatte Flächen wie Garagendächer aus Metall.
- Farbrührer – jede Farbe oder Imprägnierung sollte vor der Verwendung und auch während der Arbeit gründlich gemischt werden – vor allem, wenn Sie planen, einen Schuppen ohne Schleifen zu streichen, wo eine gleichmäßige Abdeckung wichtig ist.
- Malerband – verwenden Sie es, um Teile zu schützen, die Sie nicht streichen wollen (z. B. Scharniere, Beschläge, Leisten).
- Plastikfolien und Bodenmatten zum Abdecken von Pflanzen, Pflastersteinen, Beton und Gartenmöbeln in der Nähe.
- Handschuhe und Staubmaske – nicht nur beim Schleifen, sondern auch beim Auftragen lösungsmittelhaltiger Schutzmittel.
- Eine Treppe oder eine stabile Leiter – insbesondere für hohe Dächer oder Seitenwände von Metallkonstruktionen.
Frage: Womit streiche ich meine Metallgarage oder meinen Carport aus Stahl? Am besten verwenden Sie eine Schwammrolle oder eine Sprühdose – bei größeren Flächen wird dadurch die Arbeitszeit erheblich verkürzt und die Qualität der Oberfläche verbessert.
Tipp: Wenn Sie Metall streichen, sollten Sie die Korrosionsschutzgrundierung nicht vergessen. Dies ist ein absolut wichtiger Schritt, ohne den sich selbst unter einer dicken Lackschicht schnell Rostherde bilden können.
Schritt 4: Streichen Sie unter den richtigen Wetterbedingungen
Das Wetter ist Ihr stiller Komplize (oder Ihr größter Saboteur). Außenanstriche brauchen stabile Bedingungen: keine extremen Temperaturen, keine Feuchtigkeit, keine starken Winde.
Hier sind einige Regeln zu beachten:
- Lufttemperatur: idealerweise zwischen 15 und 25 °C. Ist sie zu niedrig, kann sich die Trocknungszeit verlängern und die Haftung der Farbe schwächen. Bei heißem Wetter kann der Anstrich zu schnell trocknen und reißen.
- Luftfeuchtigkeit: idealerweise unter 80 %. Übermäßige Feuchtigkeit verlängert den Trocknungsprozess und erhöht das Risiko von Läufen und Unebenheiten.
- Kein Regen oder starke Sonneneinstrahlung: Streichen Sie an Tagen ohne Regen, Tau oder Wind. Vermeiden Sie pralle Sonne – besonders auf Metalloberflächen, die sich schnell aufheizen können.
Zu schnelles Trocknen kann zum Abblättern der Beschichtung führen. Streichen Sie früh am Morgen oder am Nachmittag im Schatten.
Schritt 5: Carport streichen Schritt für Schritt – Technik und Ablauf.
Ob Sie einen Carport aus Holz oder Metall haben, die richtige Anstrichtechnik ist der Schlüssel zu Haltbarkeit und Ästhetik. Die Reihenfolge der Anstriche, die Trocknungszeit und sogar die Richtung der Pinselstriche haben Einfluss auf das Endergebnis.
Für Carports aus Holz:
- Grundieren Sie das Holz mit einer schützenden Imprägnierung – vorzugsweise einer, die vor Pilzen, Bläue und Insekten schützt. Die Imprägnierung dringt tief in die Struktur des Holzes ein und schützt es von innen. Warten Sie mindestens 12-24 Stunden, bis es vollständig getrocknet ist.
- Tragen Sie den ersten Anstrich oder die erste Lasur auf – in Richtung der Maserung des Holzes. Dadurch wird sichergestellt, dass das Präparat gleichmäßig aufgesaugt wird und keine Schlieren entstehen.
- Nach dem Trocknen (mind. 12 Std.) mit 240er-Papier leicht anschleifen, um die Haftung der zweiten Schicht zu verbessern.
- Tragen Sie eine zweite Schicht Farbe oder Beize auf – sie hat eine schützende und ästhetische Funktion. Bei Lasuren bringt sie die Maserung des Holzes zur Geltung. Wenn Sie einen deckenden Anstrich verwenden, sorgt er für eine gleichmäßige, lang anhaltende Farbe.
Für Carports aus Metall:
- Entfernen Sie Rost – mit Schleifpapier, einer Schleifmaschine oder einer Drahtbürste. Die Oberfläche muss sauber und matt sein, damit die neue Farbe gut haften kann.
- Tragen Sie eine Korrosionsschutzgrundierung auf – sie schützt nicht nur vor weiterem Rost, sondern verbessert auch die Haftung des Decklacks.
- Tragen Sie zwei Schichten Metall-Emaille auf – Farben, die für den Außenbereich bestimmt und UV- und feuchtigkeitsbeständig sind. Halten Sie die empfohlenen Trocknungsintervalle zwischen den Anstrichen ein (normalerweise 6-12 Stunden).
Schritt 6: Prüfen Sie das Ergebnis und pflegen Sie es
Sind Sie fertig? Nicht so schnell. Beim letzten Schritt geht es nicht nur darum, das Endergebnis zu bewundern, sondern auch um die Qualitätskontrolle und die Planung für die Zukunft. Selbst die beste Carportfarbe oder Schutzabdichtung muss regelmäßig kontrolliert werden, um ihre Eigenschaften zu erhalten.
Nach Abschluss der Arbeiten sollten Sie die gesamte Struktur sorgfältig inspizieren:
- Achten Sie auf feuchte Stellen, Blasen, abblätternde Farbe oder charakteristische blaue Verfärbungen (die auf eine Reaktion des Holzes auf Feuchtigkeit hinweisen können).
- Wenn Sie Unebenheiten oder Unteranstriche feststellen, ist dies ein guter Zeitpunkt, um sie zu korrigieren, bevor die Farbe vollständig ausgehärtet ist.
- Planen Sie alle 2-3 Jahre eine Inspektion ein – vor allem, wenn der Carport an einem Ort mit starker Sonneneinstrahlung steht oder starken Regenfällen ausgesetzt ist. Reagieren Sie schnell auf die ersten Anzeichen von Abnutzung (z. B. Mikrorisse), um eine Generalüberholung zu vermeiden.
Tägliche Pflege? Alles, was Sie brauchen, ist mildes Wasser mit Gartenseife und eine weiche Bürste oder ein Schwamm. Vermeiden Sie starke Reinigungsmittel – sie können die Beschichtung beschädigen. Einmal im Jahr sollten Sie das Carportdach von Laub, Moos und Staub befreien.
Frage: Muss der Carport nach ein paar Jahren erneut imprägniert werden? Ja – vor allem Holzkonstruktionen brauchen alle paar Jahre einen neuen Imprägnieranstrich oder eine aufgefrischte Schutzschicht.
BHB-Angebot – wenn Ihr Carport etwas mehr braucht
Wenn Sie nach der Lektüre dieses Ratgebers den Eindruck haben, dass ein Anstrich nur die halbe Miete ist, dann haben Sie Recht. Manchmal lohnt es sich, sich zu fragen: Lohnt es sich, eine alte Konstruktion zu renovieren, oder ist es besser, eine neue zu errichten, die besser zu den heutigen Bedürfnissen und dem Stil des Hauses passt?
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